In agilen und schnelllebigen Entwicklungsumgebungen sind stabile, wartbare und schnell erstellbare Tests entscheidend. TestRigor ist ein modernes Testautomatisierungswerkzeug, das besonders durch codelosen Ansatz und KI‑Unterstützung hervorsticht. Ziel ist es, auch ohne tiefgreifende Programmierkenntnisse automatisierte Tests schnell umzusetzen.

In diesem Beitrag zeige ich dir, was testRigor auszeichnet, wofür es eingesetzt wird und warum es für Teams mit starkem Fokus auf Geschwindigkeit und Agilität interessant ist.

Was ist testRigor?

testRigor ist ein cloud‑basiertes, kommerzielles Testautomatisierungs‑Tool, das funktionale Tests für Web‑, Mobile‑ und API‑Anwendungen ermöglicht —  ohne Code. Statt klassischer Skriptsprache nutzt testRigor eine natürliche Sprache, um Testschritte zu beschreiben; das macht Tests für Entwickler, Tester und Product Owner gleichermaßen verständlich und wartbar.

Ein zentrales Merkmal ist die KI‑gestützte Erkennung von UI‑Elementen und die Fähigkeit, Tests resilient gegen UI‑Änderungen zu gestalten.

Merke: testRigor setzt auf codelose Testdefinition in natürlicher Sprache und automatisiert web‑ und mobile Tests mit KI‑Unterstützung zur Stabilisierung.

Dort kommt testRigor zum Einsatz

testRigor wird vor allem eingesetzt, wenn Tests schnell erstellt, einfach gewartet und robust gegen Änderungen sein sollen:

  • Funktionale End‑to‑End‑Tests
    Automatisierung geschäftskritischer Workflows über UI oder APIs
  • Regressionstests
    Absicherung nach Änderungen oder Releases ohne hohen Pflegeaufwand
  • Smoke‑ und Sanity‑Tests
    Schnelle Überprüfung, ob Kernfunktionen funktionieren
  • Mobile und Web Tests
    Plattformübergreifend inklusive nativer Mobile‑Funktionen
  • API‑Tests
    Validierung von Schnittstellen ohne externe Tools

Einblicke in testRigor

Der nachfolgende Screenshot zeigt, wie in testRigor ein neuer Testfall mit benutzerdefinierten Schritten erstellt wird („Add a New Custom Steps Test Case“). Nutzer können hier Schritt-für-Schritt-Aktionen definieren, um spezifische Testszenarien ohne Programmierkenntnisse abzubilden:

Hier werden die Test Suite Hooks in TestRigor angezeigt. Sie ermöglichen das Ausführen der Testfälle und Einrichtung von Setup- oder Teardown-Schritten, um wiederkehrende Aktionen zu automatisieren:

Praxisbeispiel: Login‑Test mit testRigor

Ein klassischer funktionaler Test ist die Überprüfung des Logins. Mit testRigor lässt sich dieser komplett in natürlicher Sprache beschreiben:

  • Öffne die Login‑Seite
  • Gebe Benutzername und Passwort ein
  • Klicke auf „Anmelden“
  • Erwarte, dass das Dashboard sichtbar ist

Durch KI‑gestützte Lokalisierung von Buttons, Feldern und Texten bleibt der Test selbst dann stabil, wenn Labels oder Layouts sich ändern — ein enormer Vorteil für agil entwickelte Web‑ und Mobile‑Apps.

Darum ist testRigor so beliebt

Codelose Tests in natürlicher Sprache

Tests werden in einer menschenlesbaren Sprache geschrieben – z. B. Deutsch oder Englisch. Das erleichtert die Zusammenarbeit im Team und reduziert Einstiegshürden für Nicht‑Programmierer.

Schnelle Testwartung

Da keine Codebasis gepflegt werden muss, reduziert sich die Wartung drastisch – besonders nach UI‑Änderungen.

Cloud‑Execution und CI/CD‑Integration

Tests lassen sich zentral in der Cloud ausführen und direkt in CI/CD‑Pipelines wie GitHub Actions, GitLab CI oder Jenkins integrieren.

Plattformübergreifende Abdeckung

testRigor unterstützt moderne Web‑UI, native Mobile‑Apps (iOS/Android) und API‑Tests auf einheitliche Weise.

Vorteile und Nachteile von testRigor

Vorteile

  • Keine Programmierkenntnisse notwendig
  • KI‑gestützte Elementerkennung erhöht Stabilität
  • Schnelle Erstellung von Tests für Web, Mobile und APIs
  • Einfache Integration in moderne DevOps‑Pipelines

Nachteile

  • Kommerzielles Tool mit Lizenzkosten
  • Weniger Kontrolle für Entwickler im Vergleich zu Code‑basierten Frameworks
  • Komplexe, stark dynamische UI‑Interaktionen können aufwändiger sein

testRigor im Vergleich zu klassischen Open‑Source‑Tools

Kriterium testRigor Moderne Open‑Source‑Tools
Lizenzmodell Kommerziell / SaaS Kostenlos
Testdefinition Codelos in natürlicher Sprache Code‑basiert (JS, Python, Java, etc.)
Technologieabdeckung Web, Mobile, API Meist spezialisiert pro Tool
CI/CD‑Integration Nahtlos Meist gut, aber manuell

Für wen ist testRigor geeignet?

testRigor eignet sich besonders für:

  • Teams ohne starke Programmierkenntnisse
  • Agile Teams mit hohem Release‑Tempo
  • Organisationen, die schnell stabile Regressionstests benötigen
  • Projekte mit Web‑ und Mobile‑Kombinationen

Typische Einsatzbranchen

testRigor wird vor allem in Branchen eingesetzt, in denen Time‑to‑Market und Flexibilität entscheidend sind:

  • Software‑ und SaaS‑Unternehmen
  • E‑Commerce und digitale Plattformen
  • FinTech und Startups
  • Mobile‑First‑Produktteams

Fazit

testRigor ist ein modernes, KI‑gestütztes codeloses Testautomatisierungswerkzeug, das besonders dort überzeugt, wo Geschwindigkeit, Verständlichkeit und Wartbarkeit im Vordergrund stehen. Es eignet sich hervorragend als Ergänzung zu klassischen Frameworks – insbesondere in agilen Organisationen mit hoher Release‑Frequenz.

Weiterführende Links

FAQ

Was ist testRigor?
testRigor ist ein cloudbasiertes, KI‑gestütztes Testautomatisierungswerkzeug zur Erstellung funktionaler Tests ohne Code.

Welche Tests lassen sich mit testRigor durchführen?
Funktionale End‑to‑End‑Tests, Regressionstests, Mobile‑ und Web‑Tests sowie API‑Tests.

Ist testRigor Open Source?
Nein, testRigor ist ein kommerzielles SaaS‑Produkt.

Welche Sprache wird für Tests verwendet?
Tests werden in natürlicher Sprache beschrieben (z. B. Deutsch oder Englisch).

Eignet sich testRigor für CI/CD‑Pipelines?
Ja, testRigor lässt sich nahtlos in gängige DevOps‑Pipelines integrieren.

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